2012 / 2013

Hallo, ich heiße Amali of Mahogany Ridge und wurde am 7. Oktober 2012 zusammen mit meinen zehn Geschwistern in Radevormwald geboren. Meine Mama heißt Duvah und mein Papa Doc Windsor - der kommt aus Holland. Das Leben mit meinen Geschwistern und den anderen sechs großen Ridgebacks war ja klasse, aber noch besser war der Einzug bei meinen Sundermännern.

Gleich die ersten Minuten waren der Hit. Konnte sich Herrchen doch meinen Namen noch nicht merken. Kaum kommen wir in's Wohnzimmer, fragt der Blödmann: "Na - wo ist denn Aioli (!!!)?" Manchmal nennen sie mich immer noch so!

Ich durfte am Anfang in Frauchen's Arm im Bett schlafen. Besonders gerne habe ich meinen Kopf an ihren Hals gekuschelt, meine dicke Nase in ihr Ohr gestopft und feste geschnarcht. Na die war begeistert!

Am nächsten Morgen haben die mich einfach auf den "Scharpenacken" gepackt, damit ich mal sehen und lernen konnte, wie ganz viele verschiedene Hunde (große, kleine, dicke, dünne, alte und junge) so miteinander auskommen. Das hat ganz viel Spaß gemacht, aber manchmal hab ich mich auch gefürchtet. Dann bin ich ganz fix zwischen Frauchens Beine geschlüpft und die hat dann auf mich aufgepasst. Oft war mein Bruder Aki dabei. Der ist manchmal ein ganz schöner Dussel. Da hat er Schiß, sieht einen riesigen Leonberger namens Siegfried auf sich zu rattern und setzt sich mitten auf den Weg, um dem Grauen mit einem Knautschgesicht entgegen zu sehen. Auch Rufen hat nix genützt. Er brauchte offensichtlich mindestens einmal die Woche den Spaziergang des Grauens.

Im Laufe der Zeit habe ich dann gelernt, dass meine spitzen Welpenzähne den Zweibeinern ganz schön weh tun und ich nicht sooo fest in sie reinbeißen darf. Aber bei meinem Bruder Aki war das immer toll. Herrlich, wie er quietschte, wenn ich in eins seiner Ohren biß, ich ihn festgehalten hab und losgedüst bin. Leider hat er schnell gelernt und mir das Gleiche angetan. Trotzdem liebe ich ihn. Wir haben auch immer ganz doll miteinander gerauft und dabei so laut geknurrt, dass fremde Zweibeiner schon dachten, wir wollten uns umbringen. Aber nichts liegt uns ferner.

Wir haben es sogar einmal geschafft, den Gassi-Kumpel von meinem Frauchen im Vorbeirennen so in die Kniekehlen zu hüpfen, dass er platsch auf dem Rücken lag. Gott sei Dank hat er sich nicht weh getan, aber lustig war es doch.

Dann gab es da noch so einen Spaziergang mit 14 Hunden und 8 Zweibeinern, bei dem die eine Art Picknick veranstalten wollten. Eine Kumpeline hatte einen Rucksack auf dem Rücken, der mit unter anderem mit einer Thermoskanne voll mit Kaffee und vielen anderen Leckereien für die Menschen gefüllt war.

Aki (mein Bruder der Dussel) sauste der Dame so gekonnt in die Kniekehlen, dass die gleich wie ein Maikäfer auf dem Rücken landete - zum Glück auf dem gefüllten Rucksack - und Aki drunter zu liegen kam. Für Aki war der Spaziergang demzufolge nach 10 Minuten beendet, weil er sich eine Zerrung in der Vorderpfote eingefangen hatte.

Kaffee gab's für die Zweibeiner auch keinen, weil bei dem Sturz die Thermoskanne den Betrieb eingestellt und sich der Kaffee im Rucksack ergossen hatte.

In der Zwischenzeit musste ich so seltsame Sachen wie "Sitz" und "Platz" lernen. Außerdem hieß ich in der Sturm- und Drangzeit mit Nachnamen - so glaube ich - "Nein". Alles was mir Spaß gemacht hätte, fanden meine Zweibeiner, die ich inzwischen innig liebte, gar nicht so lustig. Anfangs fand ich Frauchens Schuhe sensationell. So mancher Schuh musste sterben. Aber immer nur einer. Der andere sollte ja vorzeigbar bleiben. Inzwischen habe ich aber begriffen, dass Frauchen das extrem doof findet und lass' es auch bleiben.

Oft bekomme ich Schlafbesuch über mehrere Wochen. Mal ist es Bruno, der Rüde aus Radevormwald. Der zieht immer bei uns ein, wenn eine Dame dort in Hochzeitsstimmung ist und er nicht seines Amtes walten darf. Bruno finde ich klasse. Es gelingt mir immer wieder, ihn zum raufen zu bewegen, obwohl er gar keine Lust hat. Ich muss nur lange genug lästig sein, dann macht er mit, der Dicke.

Und so sieht mein Lieblingskumpel aus:



Dann war mal meine Schwester Aneesa für ein paar Wochen da, weil die doofe Nuß immer geglaubt hat, dass man dringend in fremde Hunde reinbeissen muss. Aber auch die hat recht schnell begriffen, dass das eine doofe Idee ist, besonders wenn man auf eine erfahrene souveräne Rottweiler-Hündin trifft, die einem gleich erklärt, dass schlechtes Benehmen keine gute Idee ist. Es heißt, sie kommt demnächst noch einmal, damit sie sich das auch lange merken kann.

22.10.15 16:29

Letzte Einträge: Januar 2014, Februar 2014, 03.03.2014, 08.03.2014, 25.05.214, 15.06.2014

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen